Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) in der Praxis: stationär, tagesstationär und ambulant

DATUM:;Sonntag, 28. Februar 2016
ZEIT:;10:30 – 12:30 Uhr
RAUM:;HS 2
PLANUNG UND MODERATION:;Mareike Pleger, Ronald Burian (Berlin), Philipp Victor (Witten-Herdecke), Lothar Duda (Dortmund)

ACT wird zu den Therapieverfahren der „dritten Welle der Verhaltenstherapie“ gezählt. Hauptmerkmale von ACT sind:
-    Engagiertes Handeln wird gefördert, wenn es darum geht, das Leben entsprechend der eigenen, grundlegenden Wertvorstellungen aktiv zu gestalten.
-    Es geht nicht um die Beseitigung von Symptomen sondern um das Entwickeln einer flexiblen und annehmenden Haltung gegenüber Unabänderlichem.
Neben der Verwurzelung in der Verhaltenstherapie werden hierbei Parallelen zu systemischen und humanistischen Ansätzen deutlich, sowie die Nähe zur Salutogenese. Dies prädestiniert ACT für den Einsatz als „Basistherapie“ – störungsübergreifend und in unterschiedlichen klinischen Settings.
Das vorliegende Symposium wird anhand praktischer klinischer Beispiele zeigen, wie der Aufbau von multi- professionellen und multi- modalen Therapiekonzepten auf der Basis von ACT gelingen kann. Darüber hinaus werden die Erfahrungsberichte mit Ergebnissen aus der klinischen Begleitforschung hinterlegt. Erfolge, aber auch Schwierigkeiten und Perspektiven der weiteren Entwicklung sollen mit den Teilnehmern interaktiv diskutiert werden.

REFERATE:

Mareike Pleger, Christoph Schade (Berlin)

„Stop Thinking and Start Acting?“ – Multiprofessioneller Einsatz von ACT in der stationären Psychiatrie und Vergleichststudie ACT/KVT

Claudia Meissner (Berlin)

ACT bei Patienten mit körperlich-psychischer Komorbidität in einer psychosomatisch psychiatrischen Tagesklinik

Thuy Tran, Ronald Burian (Berlin)

Ambulantes Gruppentraining mit ACT für Patienten mit vietnamesischem Migrationshintergrund: Aufbau, Akzeptanz, Wirksamkeit