WS 32: Behandlungskonzepte bei traumatisierten Flüchtlingen

DATUM:;Mittwoch, 24.02.2016
ZEIT:;14:00 – 17:30 Uhr
PLANUNG UND MODERATION:;Sefik Tagay (Essen)

Trauma und Flucht können in zweifacher Hinsicht miteinander verknüpft sein. So sind Betroffene z.T. in ihren Herkunftsländern mit Ereignissen konfrontiert, die mit Krieg, Folter, Vertreibung, Verlust von Familienangehörigen, Verfolgung und sehr häufig mit sexualisierter Gewalt einhergehen. Häufig sind diese Erlebnisse Grund für die Flucht in ein anderes Land. Zudem sind Menschen, die ihre Heimat verlassen, auch in der Folge dieser Flucht mit einer Reihe belastender Ereignisse konfrontiert.

Die Themen des Workshops sind:

  • Bedeutung von Flucht, Asyl und neuer Heimat
  • Flucht und Trauma am Beispiel der Eziden (Jesiden)
  • Kulturspezifische Diagnostik
  • Behandlungsverfahren bei traumatisierten Flüchtlingen
  • Interkulturelle Kompetenz und Kommunikation
  • Umgang mit Sprache, Sprachbarrieren und Übersetzern
  • Ressourcen und Werteorientierung bei Migranten
  • Spezielle Übungen zu ausgewählten Themen anhand von Fallbeispielen
  • Begutachtung von traumatisierten Flüchtlingen