Poster-Session

DATUM: Freitag, 02. März 2018
ZEIT: 13:00 – 14:30 Uhr
RAUM: Foyer 1 OG
MODERATION: Saskia Scholten, Philipp Victor, Kristin Pfeifer

Es wird dieses Mal einen wissenschaftlichen Teil und einen Teil zu den DGVT-Mitgliedern und deren Arbeitsplatz und Engagement geben. Außerdem stellt der Länderrat der DGVT seine bisherige Arbeit seit seiner Gründung vor. Die PosterautorInnen stehen in dieser Zeit für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Es werden zwei Poster-Preise verliehen: Die KongressteilnehmerInnen können das ihrer Meinung nach beste Poster zur Prämierung vorschlagen, daneben wählt die Inhaltliche  Kongressplanungsgruppe ein Poster aus. Stimmzettel für die Poster-Prämierung erhalten Sie mit Ihren Kongressunterlagen vor Ort im Kongressbüro. Bitte werfen Sie diesen – spätestens während der  Präsentation – in die dafür vorgesehene Box.

Die Poster sind während des gesamten Kongresses ausgehängt. Die jeweiligen Referent*innen können allerdings nur am Freitag, 2. März 2018 von 13:00 – 14:30 Uhr im Rahmen der Poster-Session zu den Postern befragt werden.

Agostino Mazziotta (Tübingen)

PO 01 - Praxis psychologischer Beratung im deutschsprachigen Raum: Eine Bestandsaufnahme und Implikationen für einen erfolgreichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis /// Empirisch ///

Wie gestaltet sich die Praxis der psychologischen Beratung im deutschsprachigen Raum? Welche Einstellungen haben Berater/innen bezüglich wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema „Beratung“ (oder: zu Theorien und Methoden der Beratung)? Welche Barrieren werden bei der Nutzung evidenzbasierter Methoden wahrgenommen? Dies sind einige der Fragen, die im Rahmen einer online durchgeführten Befragung von 565 Berater/innen untersucht wurden. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die zentralen Befunde der Befragung und diskutiert Empfehlungen für die Verbesserung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Praxis.

Benjamin Froncek, (Hagen), Agostino Mazziotta , Anette Rohmann (Tübingen), Pamela McCann (Sigmaringen)

PO 02 - Evaluation in der psychosozialen Beratungsarbeit

Evaluation als Instrument der Qualitätssicherung und -entwicklung wird mehr und mehr erforderlicher Bestandteil in der psychosozialen Beratungsarbeit. Beratungseinrichtungen setzen sich mit dieser Anforderung bereits in vielfältiger Weise und oftmals in Eigenregie auseinander. Über die Frage, wie sie dies tun - Methoden, Zwecke und Themen der Evaluation - gibt es bisher kein systematisches Wissen. Berichtet werden daher Ergebnisse eines Survey, in dem die Evaluationspraxis von Beratenden im deutschsprachigen Raum erkundet wurde. Es zeigen sich unterschiedlich wahrgenommene Funktionen von Evaluationsmethoden in Abhängigkeit der Zwecke und Themen oder der organisationalen Kontexte der Evaluation. Implikationen für die Evaluation von Beratungsarbeit werden diskutiert.

Sarina Hadji, Maren Rottmann-Wolf, Christina Berndt, Josephine Mathiebe, Steffi Pfeiffer, Michael Bauer, Andrea Pfennig (Dresden), Eva Burkhardt, Karolina Leopold (Berlin)

PO 03 - Kreativität bei Risikopersonen für die Entwicklung einer bipolaren Störung

Aufgrund der ungünstigen Prognose bipolarer Störungen besteht großer Bedarf an Forschung zur frühzeitigen Erkennung und Therapie in Hinblick auf die Prävention oder zumindest Minimierung dieser negativen Folgen. Im Bereich der Risikofaktorenforschung wurde der Risikofaktor Kreativität bisher wenig untersucht, obwohl theoretische Modelle von einem Zusammenhang von Kreativität und Psychopathologie ausgehen. Die wenigen vorliegenden Studien zeigen zudem recht inkonsistente Ergebnisse zum Zusammenhang von Kreativität und Bipolaren Störungen. Die aktuell noch laufende multizentrische Längsschnittstudie BipoLife A1 soll einen Teil zur Klärung dieser Inkonsistenzen beitragen. Das Poster dient der Vorstellung der Studie einschließlich der untersuchten Risikogruppen und der Testbatterie.

Wolf Ortiz-Müller, Inna Friedland, Christina Frank, Silke Birgitta Gahleitner, Helene Hille (Berlin), Martha Schneider (Krems/Österreich)

PO 04 - Die Evaluation der Opferberatung bei Stop-Stalking

Die Beratungsstelle Stop-Stalking berät jährlich ca. 450 Stalking-Betroffene und ca. 130 Stalker*innen. Die positiven Rückmeldungen von Klient*innen sowie von polizeilich-juristischen Netzwerkpartner*innen geben Anlass zu der Annahme, dass die Beratung einen effektiven Beitrag dazu leistet, Stalking zu reduzieren oder zu beenden und das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität zu erhöhen.
Bisher liegen wenige Studienergebnisse vor, wie die Belastung der Betroffenen durch professionelle Beratung im ambulanten Kontext minimiert werden kann. Daher wurde dieser Fragestellung im Zeitraum  2016-2017 mit einer wissenschaftlichen Evaluation in Form einer Betroffenenbefragung mit  standardisierten Fragebögen nachgegangen. Die Begleitstudie eruiert die Wirkung der semi-manualisierten Beratung hinsichtlich einer Beendigung oder Abnahme von Stalking und erforscht, wie sich die Beratung auf das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität der Ratsuchenden auswirkt. Das  Poster reflektiert die Ergebnisse der Studie.

Stefanie Richard, Charlotte Hanisch, Gino Casale, Thomas Hennemann (Köln)

PO 05 - Schulinterventionen bei expansiven Verhaltensstörungen – Ein mehrstufiges multiprofessionelles Förderkonzept

Ein inklusives Bildungssystem soll allen Kindern den Zugang zu Regelschulen ermöglichen. Dies gilt auch für Kinder mit expansiven Verhaltensstörungen, die meist in Förderschulen zur sozial-emotionalen Entwicklung beschult wurden. Erkenntnisse aus der Psychotherapieforschung können diesen Prozess durch das Bereitstellen von Methoden unterstützen. Im Rahmen eines vom BMBF geförderten Forschungsvorhabens wurde daher ein schulbasiertes Coaching zum Umgang mit diesen  Verhaltensstörungen entwickelt und evaluiert. Dieses Lehrpersonencoaching wird aktuell in einem Projekt der Lehrstühle für „Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung“ und „Psychologie und Psychotherapie in der Heilpädagogik“ der Universität zu Köln in ein mehrstufiges multiprofessionelles  Förderkonzept integriert. Datenbasierte Förderentscheidungen ermöglichen hier ein bedarfsorientiertes Einleiten evidenzbasierter Interventionen unterschiedlicher Intensität.

Jan Schürmann (Witten), Jürgen Margraf (Bochum)

PO 06 - Age of Anxiety and Depression Revisited – A meta-analysis of European community samples, 1964-2015

Hintergrund: In Nordamerika finden sich seit 1950 substantielle Anstiege von Ängstlichkeit, Depressivität und Neurotizismus in nicht-klinischen Stichproben. Unsere Studie untersucht diese zeitlichen Trends in den deutschsprachigen Ländern und Großbritannien. Methode: 131 Studien (n = 62,500), welche etablierte Fragebögen (STAI, BDI, EPI) in den jeweiligen Ländern von 1964-2015 nutzten, wurden eingeschlossen. Diese wurden meta- und moderationsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Für keine der Skalen zeigte sich ein Anstieg, Ängstlichkeit (GER) und Neurotizismus (UK) weisen tendenziell negative Verläufe auf. Diskussion: Dies deutet auf differenzierte Entwicklungen in unterschiedlichen Gesellschaften hin.

Olga Siepelmeyer, Taisa Listapadava, Helene Hille, Wolf Ortiz-Müller (Berlin)

PO 07 - Das Manual der Opferarbeit von Stop-Stalking

Stalking als eine Form interpersoneller Gewalt kann zu gravierenden Konsequenzen für die psychische und physische Gesundheit von Stalking-Betroffenen führen. Sie leiden häufig unter massivem Dauerstress, Ohnmachtsgefühlen, Angstzuständen, depressiven und psychosomatischen Beschwerden, aber auch posttraumatischen Symptomatiken. Ein integrativer Beratungsansatz muss die Bearbeitung dieser Belastungen mit einem effektiven Bedrohungsmanagement und der Erarbeitung praktischer Schutzmaßnahmen verbinden.
Das Poster stellt den manualisierten Beratungsansatz für Betroffene vor, welcher auf psychodynamischen, schematherapeutischen und sozialpädagogischen Theorien basiert. In der Reihenfolge variierbare Module dienen als Leitfaden, um mit Stalking verbundene psychische Belastungen zu bewältigen und konkrete Schutzmaßnahmen zu erarbeiten. Teilziele, Rationale, Inhalte und konkrete Interventionen der einzelnen Module werden vorgestellt.

Ursula Thielen, Heiko Hölzel (Bitburg)

PO 08 - Allgemeinpsychiatrische Tagesklinik als Zukunft der Gemeindepsychiatrie

Heute noch aktuelle zentrale Forderungen der Gemeindepsychiatrie, wie Gleichstellung psychisch Kranker mit körperlich Kranken, Kontinuität der Behandlungskette, Dezentralisierung/Enthospitalisierung/Gemeindenähe und Subjektorientierung lassen sich gerade durch die Besonderheiten tagesklinischer Behandlung realisieren. Berücksichtigt man dies und die positiven Ergebnisse verschiedener (auch eigener) Evaluationsstudien, so lässt sich eine integrierte tagesklinische Behandlung als Modell der Zukunft fordern, wobei dies in Zusammenarbeit mit den komplementären Diensten (Wohnen, Arbeit) geschehen sollte.

Sara Zeugmann (Berlin)

PO 09 - Vorstellung des globalen Versorgungsmodells für Studenten mit psychischen Erkrankungen der New York University

Besonders im Alter des „sich entwickelnden Erwachsenenseins“ (emerging adulthood) besteht eine erhöhte Vulnerabilität an einer psychischen Störung zu erkranken. Jedoch erhalten nicht alle, die Hilfe bräuchten, diese in einem adäquaten zeitlichen Rahmen, was zu merklichen Konsequenzen in Bezug auf die Lebensqualität der Betroffenen führen kann. Als eine der größten Privatuniversitäten der USA mit einem Netzwerk weltweiter Campi (u.a. in Berlin), bietet die New York University mit ihren Counseling and Wellness Services ein flächendeckendes Versorgungsmodell für psychische Erkrankungen an 12 ihrer 14 globalen Standorte an. Das Angebot umfasst eine kostenfreie psychotherapeutische Behandlung und Beratung, psychiatrische Versorgung, sowie den Wellness Exchange, eine Hotline, die die Studenten zu jeder Zeit von jedem Ort aus anrufen können. Somit hat das Versorgungsmodell der New York University signifikant dazu beigetragen, dass Studenten zeitnah Hilfe suchen und erhalten, und darüber hinaus, das Stigma im Umgang mit psychischem Leid zu verringern.

Hinweis: Weitere Posterbeiträge erscheinen in der Kongresszeitung.

Neue Poster (Kongresszeitung)


Julia Albicker (Freiburg im Breisgau)

Postpartale Depression bei Vätern – Prävalenz, Symptomatik, Risikofaktoren und Versorgungssituation in Deutschland – Studiendesign

Zentrales Bestreben des Forschungsvorhabens ist es, Forschungslücken in Bezug auf die paternale postpartale Depression in Deutschland zu schließen. Mittels einer epidemiologischen Querschnittstudie wird das primäre Ziel verfolgt, die Häufigkeit depressiver Syndrome bei Vätern im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes mit der Häufigkeit depressiver Syndrome in der männlichen Allgemeinbevölkerung zu vergleichen.
Hierfür werden in den Studienregionen Mannheim sowie Freiburg-Stadt jeweils 2.300 Väter sowie 2.300 Männer ohne neue Vaterschaft innerhalb der letzten 12 Monate über postalisch versandte Fragebögen befragt (= insgesamt werden 9.200 Männer angeschrieben). Die Kontaktdaten der zu Befragenden werden über die Einwohnermeldeämter Freiburg-Stadt sowie Mannheim in Form von Zufallsstichproben bezogen. Über die Studie werden weiterhin die potentiell männerspezifische Symptomatik sowie Risikofaktoren depressiver Syndrome im Postpartum bei Männern in Deutschland erfasst.
Ein weiteres Ziel besteht in der Erhebung der aktuellen Versorgungssituation in Bezug auf paternale postpartale depressive Syndrome in Deutschland. Im Anschluss an die epidemiologische Querschnittstudie werden postpartal depressive Männer mittels einer qualitativen Studie bzgl. Erfahrungen mit postpartaler Depression sowie Bedürfnissen hinsichtlich der Versorgung befragt. Potentielle Interviewpartner werden im Rahmen der epidemiologischen Querschnittstudie identifiziert und bereits im Fragebogen zur Studienteilnahme eingeladen.
Weiterhin werden ebenfalls mittels einer  qualitativen Studie Mitarbeiter relevanter Versorgungseinrichtungen nach Konzepten zum Umgang mit paternaler postpartaler Depression befragt. Hierfür relevante Einrichtungen werden über den  versorgungsepidemiologischen Teil der  epidemiologischen Querschnittstudie identifiziert.
Die aus diesen Studien gewonnenen Befunde sollen einen Beitrag zur Schließung der oben genannten Forschungslücke leisten und Möglichkeiten zur praxisorientierten Ausgestaltung der aktuellen Versorgung und dadurch Hinweise sowohl zur Entwicklung von Screeningverfahren und Angebotskonzeptionen u.a. zur Prävention und Intervention als auch zur Identifikation bedeutsamer Zugangswege zum Versorgungssystem und einer verbesserten Vernetzung zwischen den verschiedenen beteiligten Berufsgruppen liefern.

Christina Berndt (Dresden)

Resilienz bei Bipolaren Störungen, Vorstellung einer aktuell laufenden Studie

Im Prodromalstadium der bipolaren Störung können subsyndromale Symptome die Konversion zum Vollbild nicht eindeutig vorhersagen. Neben der Risikoforschung verspricht die Resilienzforschung einen  Verständnisgewinn zur Störungsentwicklung und -prävention.
Die BMBF geförderte, multizentrische  Längsschnittstudie im naturalistischen Setting untersucht bipolarspezifische, prodromale Symptome bei jungen hilfesuchenden Erwachsenen in Früherkennungsinitiativen (Zielstich-probe N= 500), bei jungen psychiatrisch Behandelten mit depressiven Syndrom (N= 500), jungen Erwachsenen mit ADHS (N= 150) und einer gesunden Vergleichsstichprobe (N= 200) über einen Zeitraum von zwei Jahren oder bis  Konversion zur Bipolaren Störung. Die Autorin diskutiert im Rahmen der Studienvorstellung das  theoretische Verständnis und die Operationalisierung von Resilienz im klinisch-psychologischen Kontext sowie Auswertungsstrategien der komplexen Fragestellung.

Alexandra Christian, Michael Odenwald (Konstanz)

Empirische kontrollierte randomisierte Interventionsstudie

Integriert-psychotherapeutische Kleingruppen – Baustein im qualifizierten Entzug alkoholabhängiger Patienten? Alkoholabhängige Patienten weisen hohe Depression-Komorbiditätsraten und eine Diskrepanz zwischen ihrem Konsumverhalten und dem Wissen der negativen Folgen auf. Die Anpassung der Risikowahrnehmung scheint prognostisch günstig für den weiteren Therapieverlauf zu sein. Im Rahmen einer randomisierten, kontrollierten Interventionsstudie wird der Frage nachgegangen, inwieweit eine Gruppenintervention von 3 Sitzungen, die den Fokus auf die Komorbidität, Psychoedukation und Therapiemotivation legt, eine dynamische Veränderung der Risikowahrnehmung bei alkoholabhängigen Patienten während der akuten Entzugsbehandlung und einen positiven Effekt auf den weiteren Verlauf bewirkt.

Annika Küster (Berlin)

PTBS und Attention Bias in einer militärischen Stichprobe. Eine Eye-Tracking-gestützte kontrolliert-randomisierte Interventionsstudie

Einsatzkräfte der Bundeswehr werden während des Einsatzes im Ausland mit einer Vielzahl aversiver Details konfrontiert. In nicht seltenen Fällen führt dies zur Ausbildung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), deren Symptome die Betroffenen noch lange nach ihrer Rückkehr begleiten und zu teils massiven Funktionseinschränkungen führen.
100 Einsatzkräfte der Bundeswehr mit einer PTBS sollen mit 50 Einsatzkräften ohne PTBS hinsichtlich der Ausprägung einer Aufmerksamkeitsverzerrung für bestimmte einsatzbezogene Reize verglichen werden. Es werden in einem Eye-Tracking-gestützten Experiment einsatzbezogene und andere Kontrollreize präsentiert und die Blickbewegungen der beiden Gruppen aufgezeichnet und miteinander verglichen. Weiterhin wird mittels derselben Methode überprüft,  ob eine bestehende Aufmerksamkeitsverzerrung für einsatzbezogene Reize in der Gruppe der Einsatzkräfte mit PTBS durch eine internetgestützte Intervention reduziert werden kann.

Christian Zottl (München), Eva-Maria Greiner (Otterfing)

Wirksamkeit von Angstselbsthilfegruppen

Selbsthilfe gilt als „vierte Säule“ des Gesundheitsystems mit tragender Funktion. Gleichzeitig wird
sie nach wie vor eher skeptisch und als Randphänomen wahrgenommen. Ein Grund mag das bisherige
Nischendasein in der evidenzbasierten Medizin sein. Es fehlt die Implementierung eines anerkannten
Qualitätsmanagements, um Wirksamkeit der Selbsthilfe zu objektivieren und zu verbessern.
Im Bereich der Angststörungen nimmt die Münchner Angstselbsthilfe (MASH) hier seit Jahren eine Vorreiterrolle ein. Sie evaluiert in einem Pilotprojekt, unter Aufsicht ihres wissenschaftlichen Beirates und mit Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT) die Wirksamkeit der aktuell laufenden 17 Gruppen. Teilnehmer*innen füllen zu zwei Zeitpunkten (Eintritt in die Gruppe und nach sechs Monaten) umfangreiche Fragebogenpakete aus und nehmen am Diagnostischen Interview für psychische Störungen (DIPS) teil. Das Poster stellt erste Ergebnisse, implementiert in das Modell der MASH-Gruppen, vor.