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Round-Table

Planung und Moderation:Marion Mayer, Samuel Thoma, Esther Lehnert, Friedemann Bringt
Datum:Freitag, 05.03.2021
Zeit:14:30 - 16:45 Uhr

Erfahrungen und Umgangsweisen in institutionellen und einzelberaterischen Settings.

Der Einzug der AfD in die politischen Gremien auf kommunaler, Landes- und Bundesebene geht mit einem Wandel des politisch und sozial Sagbaren einher. Der Ruck nach rechts ist auch in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung deutlicher wahrzunehmen. In Beratungssettings und vor allem in Gruppen-Kontexten werden diskriminierende und menschenverachtende Statements vorgetragen oder extrem rechte politische Positionierungen durch Symbole inszeniert.

In diesem RT geht es um einen Austausch zu dieser Entwicklung und der Frage wie damit in dem unterschiedlichen Arbeitskontexten umgegangen wird. Gemeinsam in einer Runde mit Expert_innen, die sich auf Beratungsebene mit den Phänomenen extrem rechter Orientierungen, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und antidemokratischen Positionen befassen, sollen in dem RT Erfahrungen zusammengetragen und gemeinsam überlegt werden, was und wie psychosoziale Akteure und Einrichtungen proaktiv tätig sein können.

Planung und Moderation:Miriam Mettler, Diana Schieck
Datum:Samstag, 06.03.2021
Zeit:10:15 - 12:30 Uhr

Abstract folgt.

Planung und Moderation:Lothar Duda, Eugene Epstein, Thorsten Padberg, Manfred Wiesner
Datum:Samstag, 06.03.2021
Zeit:14:30 - 16:45 Uhr

Der Round Table vertieft die Thematik des gleichnamigen Symposions vom Vormittag.  Durch Beiträge aus literarischer, soziologischer und soziopolitischer Perspektive wurde dort die Diskussion zur Menschenbildfrage in der Psychotherapie eröffnet. Im Round Table wird u.a. folgenden Fragen nachgegangen: Welche Folgen haben unterschiedliche Menschenbildannahmen für Individuum und Gesellschaft sowie für Psychotherapie und Beratung? Inwieweit verschmelzen heutzutage Selbstoptimierung und Datafizierung der Psyche? Welche Folgen hat die Vermessung der Seele, die Fassung der Psyche als Algorithmus für die Verhaltensnormierung? Welche Möglichkeiten der Beschreibung psychischen Leids, psychischer Problemlagen jenseits des klassischen Vokabulars von Psychotherapie und Psychiatrie sind denkbar? Wodurch könnte die Dichotomie von „gesund“ und „krank“ überwunden werden? Welche Chancen bietet der narrative Ansatz für das Verstehen psychischer Beschwerden?  Warum könnte die Unbestimmbarkeit des Menschen eine sinnvolle Grundannahme für psychotherapeutisches Handeln und Beratung sein?

Die Referent*innen des Symposions (Julia von Lucadou, Werner Vogd & Till Jansen, Bernhard Echte sowie Usche Merk & Julia Manek) stehen auch in dieser Veranstaltung zusammen mit den Organisatorinnen von Symposion und Round Table als Diskutant*innen zur Verfügung. Als Advokat einer erneuerungswürdigen Psychotherapie erweitert der in der ambulanten psychiatrischen Versorgung tätige Hamburger Psychologe, Psychotherapeut und Supervisor Peter Bürger (angefragt) die Diskussion durch Einnahme einer zusätzlichen kritischen Perspektive. Angaben zu den Referent*innen und ihren Beiträgen finden sich unter den Angaben zum Symposion.

Planung und Moderation:Michaela Muermans, Ulrike Willutzki
Datum:Samstag, 06.03.2021
Zeit:10:15 - 12:30 Uhr

Abstract folgt.