WS 39: Kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung von Patienten mit persistierenden Wahnideen

DATUM: Samstag, 27.02.2016
ZEIT: 10:30 – 12:30 Uhr
PLANUNG UND MODERATION: Michael Ziegler (Haina)

Zahlreiche klinische Studien weisen auf die Wirksamkeit Kognitiver Verhaltenstherapie bei persistierenden psychotischen Positivsymptomen hin. In Behandlungsrichtlinien gilt Psychotherapie bei schizophrenen Störungen mittlerweile als uneingeschränkt indiziert.
Im Workshop soll der im Vortrag von Prof. Tania Lincoln dargestellte Ansatz vertieft werden. Neben Aspekten der Beziehungsgestaltung und der Gesprächsführung bei der Behandlung von Menschen mit einer schizophrenen Störung, soll ein psychologisches Erklärungsmodell für die Entstehung und Aufrechterhaltung wahnhafter Überzeugungen dargestellt werden. Des Weiteren werden Methoden zur Steigerung der Änderungsbereitschaft sowie zur konkreten Umstrukturierung wahnhafter Überzeugungen vorgestellt. Fallbeispiele, kurze Demonstrationen, sowie eine Übung sollen es ermöglichen, den Ansatz sehr praxisbezogen kennen zu lernen.

FORTSETZUNG am NACHMITTAG